Die größten Beauty-Mythen - Teil 1: Gesichtspflege


In unserer neuen, wöchentlichen Serie nehmen wir für euch die größten Beauty Mythen mal etwas genauer unter die Lupe. 

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem Thema Gesichtspflege. Dafür haben wir uns drei besonders weit verbreitete Mythen angeschaut und erklären euch, was wirklich dahintersteckt: 

Mythos 1: Schokolade macht Pickel

Gute Nachrichten für alle Naschkatzen: Dieser Mythos ist falsch! Ein Zusammenhang zwischen Schokoladenkonsum und unreiner Haut ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Pickel entstehen in erster Linie durch verstopfte Hautporen und eine überschüssige Talgproduktion. Diese sind wiederum abhängig von der Hormonproduktion, dem Hauttyp sowie der individuellen Hautpflege.

Natürlich kann sich eine ungesunde Ernährung trotzdem negativ auf das Hautbild auswirken. Aber dabei handelt es sich lediglich um einen Einflussfaktor unter vielen, der sich generell auf schlechte Ernährungsgewohnheiten bezieht. Dazu zählen beispielsweise zu viel Fett, Zucker, Alkohol, wenig Vitamine und Mineralstoffe. Das heißt, dass eine gesunde Ernährung zwar natürlich immer empfehlenswert ist - aber um Pickel zu bekommen, ist deutlich mehr notwendig als ein gelegentlicher Schokoladengenuss.

Wer nach dem Naschen trotzdem oft mit Hautproblemen zu kämpfen hat, sollte lieber mal abklären, ob es sich zum Beispiel um eine Nussallergie handeln könnte. Achtung: Häufig sind auch in ganz normaler Milch-Schokolade Spuren von Nüssen enthalten.

Mythos 2: Gurkenscheiben glätten die Augenpartie.

Einer der wohl bekanntesten Beauty-Mythen stimmt eigentlich nur teilweise. Denn gegen Fältchen, Augenringe und Tränensäcke sind Gurken leider völlig machtlos. Da sie jedoch fast ausschließlich aus Wasser bestehen, eignen sie sich dafür hervorragend zum kühlen und hydrieren. Wenn ihr also eure geschwollenen Augen beruhigen wollt, kann eine frische Gurke aus dem Kühlschrank tatsächlich schnelle Abhilfe schaffen.  

Gegen Falten solltet ihr allerdings lieber spezielle Anti-Aging Produkte verwenden und auf einen gesunden Lebensstil achten. Besonders Stress sowie Alkohol- und Zigarettenkonsum können nämlich eine schnellere Faltenbildung begünstigen. 

Mythos 3: Zahnpasta hilft gegen Pickel

Fast jeder von uns hat es schon ausprobiert: Abends Zahnpasta auf den Pickel, über Nacht einwirken lassen - und am nächsten Tag ist das blöde Ding immer noch nicht weg!  Die Wahrheit ist, dass Zahnpasta leider nicht wirklich effektiv gegen Pickel hilft. In den meisten Zahnpasten sind Zink und Menthol enthalten. Diese Wirkstoffe können tatsächlich entzündungshemmend und austrocknend wirken. Allerdings sind sie viel zu niedrig dosiert, um wirklich was ausrichten zu können. Außerdem sind in den meisten Produkten noch jede Menge weitere Substanzen, wie bspw. Fluor enthalten, die unsere Haut reizen und Entzündungen dadurch sogar noch verschlimmern können.

Eine verträglichere, natürliche Alternative ist Teebaumöl, das mit einem Wattepad auf den Pickel getupft wird und antibakteriell wirkt.